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Wechselwirkungen: Diese Supplements solltest du nicht kombinieren
Nicht alle Supplements vertragen sich. Manche Kombinationen können die Wirkung aufheben oder sogar gefährlich sein.
Je mehr Supplements du einnimmst, desto wichtiger wird das Thema Wechselwirkungen. Manche Nährstoffe behindern sich gegenseitig bei der Aufnahme, andere können in Kombination unerwünschte Effekte verstärken.
Calcium & Magnesium
Calcium und Magnesium konkurrieren um die gleichen Transporter im Darm. In hohen Dosen gleichzeitig eingenommen, kann die Aufnahme beider Mineralstoffe beeinträchtigt werden. **Lösung:** Calcium morgens, Magnesium abends – oder mindestens 2 Stunden Abstand.
Eisen & Kaffee/Tee
Tannine (Gerbstoffe) in Kaffee und Tee binden Eisen und machen es unlöslich. Die Aufnahme kann um bis zu 90 % reduziert werden. **Lösung:** Eisen mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach Kaffee/Tee einnehmen. Vitamin C gleichzeitig verbessert die Eisenaufnahme.
Zink & Kupfer
Hohe Zinkdosen (über 25 mg täglich) über längere Zeit können zu einem Kupfermangel führen. Beide Mineralstoffe konkurrieren um die gleichen Transportproteine. **Lösung:** Zink nicht dauerhaft über 25 mg dosieren, bei langfristiger Einnahme auf ausreichend Kupfer achten.
Vitamin K & Blutgerinnungshemmer
Vitamin K fördert die Blutgerinnung und kann die Wirkung von Gerinnungshemmern (z. B. Marcumar) abschwächen. **Lösung:** Bei Einnahme von Gerinnungshemmern Vitamin K nur in Absprache mit dem Arzt dosieren.
Kreatin & Koffein
Früher wurde vermutet, dass Koffein die Kreatin-Wirkung beeinträchtigt. Aktuelle Studien zeigen: In moderaten Dosen (bis 300 mg Koffein) ist kein negativer Effekt nachweisbar. Ein Booster mit Koffein und Kreatin ist unbedenklich.
Omega-3 & Blutverdünnung
Hohe Dosen Omega-3-Fettsäuren (über 3 g täglich) können eine blutverdünnende Wirkung haben. In Kombination mit Blutverdünnern wie Aspirin oder Heparin sollte die Dosierung ärztlich begleitet werden.
Grundregel für die Einnahme
Nimm konkurrierende Mineralstoffe zeitlich getrennt. Halte bei Supplements, die du neu kombinierst, zunächst eine niedrige Dosis. Und bei bestehenden Medikamenten: Sprich jede neue Supplement-Einnahme mit deinem Arzt ab.
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